Anki-Export (.apkg): Datei erstellen und öffnen
Eine .apkg-Datei ist ein exportierter Anki-Kartenstapel. Du öffnest sie mit Anki: am Computer per Doppelklick oder über Datei > Importieren, auf dem Handy mit AnkiDroid (Android) oder AnkiMobile (iPhone). Anki-Export heißt umgekehrt, deine Karteikarten in genau diesem Format zu speichern, damit du sie in Anki lernen kannst.
Genauer erklärt
Eine .apkg-Datei ist ein Anki-Stapelpaket. Darin stecken Fragen, Antworten, Bilder und Formatierung, je nach Export auch dein Lernfortschritt. Technisch ist es ein ZIP-Archiv mit einer Datenbank. Deshalb kann Word, ein PDF-Reader oder ein Texteditor damit nichts anfangen, du brauchst Anki oder eine Anki-App.
Anki gibt es am Computer für Windows, Mac und Linux kostenlos, auf Android als kostenlose App AnkiDroid und auf dem iPhone und iPad als kostenpflichtige App AnkiMobile. Im Browser über AnkiWeb kannst du lernen, aber keine .apkg-Datei importieren. Du importierst sie einmal am Computer oder Handy und synchronisierst dann.
Warum überhaupt exportieren? Wegen des Timings. Anki merkt sich, welche Karten dir schwerfallen, und zeigt sie öfter, leichte seltener. Du baust die Karten einmal, exportierst sie als .apkg, und Anki entscheidet jeden Tag, was dran ist. Einen eigenen Stapel exportierst du am Computer über Datei > Exportieren mit dem Format Anki-Stapelpaket (.apkg), zum Beispiel um ihn mit anderen zu teilen.
Beispiel
Lena bekommt von einer Kommilitonin einen Anatomie-Stapel als .apkg-Datei per Messenger. Am Laptop klickt sie die Datei doppelt an, Anki importiert sie, und nach dem Sync mit ihrem kostenlosen AnkiWeb-Konto ist der Stapel auch in AnkiDroid auf ihrem Handy.
So wendest du es an
- 1
Installier Anki: am Computer kostenlos von apps.ankiweb.net, auf Android AnkiDroid aus dem Play Store, auf dem iPhone AnkiMobile aus dem App Store.
- 2
Windows, Mac oder Linux: Klick die .apkg-Datei doppelt an. Alternativ öffnest du Anki, gehst auf Datei > Importieren und wählst die Datei aus.
- 3
Android: Tipp die Datei in deinen Downloads an und wähl AnkiDroid. Oder öffne AnkiDroid, tipp oben auf das Menü, dann auf Importieren, und wähl die Datei aus.
- 4
iPhone und iPad: Tipp die Datei in der Dateien-App an, geh auf Teilen und wähl AnkiMobile.
- 5
Der Stapel erscheint in deiner Stapelliste. Mit einem kostenlosen AnkiWeb-Konto synchronisierst du ihn auf alle Geräte.
Wie StudyPDF das macht
Lad deine Vorlesung oder Notizen hoch, und StudyPDF macht daraus Karteikarten, jede verlinkt mit der Seite, von der sie stammt. Ab Pro exportierst du sie direkt als .apkg zu Anki, mit Formeln und LaTeX intakt. Zum Ausdrucken gibt es sie auch als PDF.
Siehe auch
Häufige Fragen
Kann ich eine .apkg-Datei in PDF umwandeln?
Nicht direkt, Anki hat keinen PDF-Export. Der übliche Weg: Importier den Stapel in Anki am Computer, geh auf Datei > Exportieren und wähl ein Klartext-Format (.txt). Die Textdatei öffnest du in Word oder Google Docs und speicherst sie dort als PDF. Bilder gehen dabei verloren. Für druckfertige Karten mit Layout gibt es Add-ons für Anki.
Kann ich eine .apkg-Datei ohne Anki öffnen?
Nur umständlich. Benennst du die Datei in .zip um, kannst du sie entpacken und siehst eine Datenbankdatei und die Mediendateien. Die Karten stecken aber in der Datenbank und lassen sich so nicht bequem lesen. Am einfachsten ist Anki am Computer oder AnkiDroid, beide sind kostenlos.
Kommen meine Bilder und Formatierungen mit?
Ja. Eine .apkg-Datei trägt den Kartentext plus Bilder und Formatierung, also sieht dein Stapel nach dem Import gleich aus. Lass beim Export einfach die Option für Medien an. Importierst du auf dem Handy, gib ihm kurz Zeit, die Bilder zu laden.
Wende es auf deinen eigenen Kurs an
Lade deine Vorlesungen hoch und frag Bo. Zitierte Antworten, dazu Karteikarten, Prüfungen und mehr aus deinem Material.
