Was ist ein guter GPA?
Ein guter GPA auf der US-Skala von 4,0 liegt meist bei 3,7 oder höher. Das entspricht einem Schnitt von A- oder besser. Rund 3,5 bis 3,7 gilt als sehr gut, und 4,0 ist die Bestnote. Viele Honors-Programme und gefragte Grad-Schools erwarten 3,5 oder mehr. Was stark ist, hängt aber von Hochschule, Fach und Ziel ab.
GPA steht für Grade Point Average, also den Notendurchschnitt. In den USA läuft er auf einer Skala bis 4,0. Jede Buchstabennote wird zu einer Zahl (A ist 4,0, B ist 3,0, C ist 2,0), und dein GPA ist der Durchschnitt dieser Punkte über alle Kurse. Ein guter GPA liegt also nahe am oberen Ende, meist bei 3,7 oder darüber.
Der Kontext zählt mehr als die Zahl allein. Ein 3,5 in einem schweren Fach wie Ingenieurwesen kann stärker wirken als ein 3,9 in leichteren Kursen. Manche Hochschulen nutzen einen gewichteten GPA, bei dem Honors- und AP-Kurse die Skala über 4,0 heben können. Die Latin Honors sind ein guter Maßstab: cum laude beginnt oft bei etwa 3,5, magna cum laude bei etwa 3,7 und summa cum laude bei etwa 3,9. Die genauen Grenzen sind je nach Hochschule verschieden.
Wenn du in Deutschland studierst, ist der GPA die Kennzahl, die US-Hochschulen und viele internationale Programme nutzen. Als grobe Orientierung: Ein sehr guter US-GPA nahe 4,0 entspricht etwa einer deutschen Note von 1,0 bis 1,3 (wobei 1,0 am besten ist). Beachte, dass die deutsche Skala umgekehrt läuft, denn dort ist die kleine Zahl die gute Note. Die Umrechnung ist nur ungefähr.
| Buchstabennote | GPA (Skala 4,0) | Prozent | Wie sie meist gesehen wird |
|---|---|---|---|
| A | 4,0 | 93-100% | Hervorragend, Klassenspitze |
| A- | 3,7 | 90-92% | Sehr gut, Honors-Bereich |
| B+ | 3,3 | 87-89% | Gut bis sehr gut |
| B | 3,0 | 83-86% | Gut, solide |
| B- | 2,7 | 80-82% | Über dem Schnitt |
| C+ | 2,3 | 77-79% | Durchschnitt |
| C | 2,0 | 73-76% | Bestanden, oft das Minimum |
| D | 1,0 | 65-69% | Knapp bestanden |
| F | 0,0 | Unter 65% | Nicht bestanden |
- 1Addiere die GPA-Punkte für jeden Kurs (A ist 4,0, B ist 3,0 und so weiter die Skala hinunter).
- 2Haben deine Kurse unterschiedliche Credit Hours, multipliziere zuerst die GPA-Punkte jedes Kurses mit seinen Credit Hours.
- 3Zähle diese gewichteten Punkte zusammen, um deine gesamten Quality Points zu erhalten.
- 4Teile deine gesamten Quality Points durch deine gesamten Credit Hours.
- 5Das Ergebnis ist dein kumulativer GPA. Vergleiche ihn mit der Tabelle oben, um zu sehen, wo er liegt.