Wofür steht GPA?
GPA steht für Grade Point Average, also den Notendurchschnitt im US-System. Es ist eine einzige Zahl, die deine Noten aus allen Kursen zusammenfasst, meist auf einer Skala von 0,0 bis 4,0. Jede Buchstabennote ist eine feste Punktzahl wert, und der GPA ist der Durchschnitt dieser Punkte, oft gewichtet nach den Credits jedes Kurses.
Auf der Standard-US-Skala ist ein A 4,0 Punkte wert, ein B 3,0, ein C 2,0, ein D 1,0 und ein F 0. Viele Hochschulen nutzen auch Plus- und Minus-Noten, also ist ein A- 3,7 wert, ein B+ 3,3, ein B- 2,7 und so weiter. Dein GPA ist der Durchschnitt dieser Punkte über alle Kurse.
Die meisten US-Hochschulen rechnen gewichtet nach Credits. Ein Kurs mit 4 Credits zählt mehr als ein Kurs mit 1 Credit. Für die Zahl werden die Punkte jedes Kurses mit seinen Credits multipliziert, alles addiert und durch die Gesamtzahl der Credits geteilt. Das Ergebnis ist dein kumulativer GPA.
Achtung beim Vergleich mit dem deutschen System: Hier ist die 1 die beste Note und eine höhere Zahl schlechter, genau umgekehrt zum GPA. Ein US-GPA von 4,0 entspricht grob einer deutschen 1,0, ein 3,0 eher einer 2,3 bis 2,7. Es gibt keine exakte Umrechnung, deshalb fragst du bei einer Bewerbung in den USA am besten direkt nach der erwarteten Skala.
| Buchstabennote | GPA-Punkte | Grobe deutsche Note |
|---|---|---|
| A | 4,0 | 1,0 |
| A- | 3,7 | 1,3-1,7 |
| B+ | 3,3 | 2,0 |
| B | 3,0 | 2,3 |
| B- | 2,7 | 2,7 |
| C+ | 2,3 | 3,0 |
| C | 2,0 | 3,3 |
| C- | 1,7 | 3,7 |
| D | 1,0 | 4,0 |
| F | 0,0 | 5,0 (nicht bestanden) |