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Antworten

Funktioniert Pauken auf den letzten Drücker wirklich?

So halb. Mit einer Nacht-und-Nebel-Aktion kommst du oft durch die Prüfung am nächsten Morgen, weil der Stoff noch im Kurzzeitgedächtnis sitzt. Der Haken: Das meiste hast du nach ein paar Tagen wieder vergessen, und Stress macht es obendrein. Für alles, was du behalten musst, etwa eine Abschlussprüfung über den ganzen Stoff, schlägt verteiltes Lernen das Pauken deutlich.

Ehrlich gesagt: Wenn die Prüfung morgen ist und du noch nichts gemacht hast, ist eine harte Lernsession besser als gar nichts. Der Stoff bleibt ein paar Stunden frisch im Kopf, und damit kommst du oft durch. Viele bestehen so ihre Klausuren.

Das Problem kommt danach. Ohne verteiltes Wiederholen vergisst du einen großen Teil schon innerhalb eines Tages und das meiste innerhalb einer Woche. Gepaukter Stoff bleibt also nicht hängen. Wenn später eine Abschlussprüfung kommt oder du den Stoff im nächsten Kurs brauchst, fängst du quasi wieder bei null an.

Was wirklich funktioniert, ist Verteilen. Gleiche Gesamtzeit, aber über mehrere Tage mit Pausen dazwischen. Du wiederholst genau dann, wenn du kurz vorm Vergessen bist, und genau das verankert den Stoff im Langzeitgedächtnis. Es fühlt sich langsamer an als ein großes Pauken, aber du behältst viel mehr und bist die Nacht vorher viel entspannter.

Wie StudyPDF hilft

Mach es an deinem eigenen Kurs

Bo macht aus deinen eigenen Notizen, Folien oder PDFs Karteikarten und Quizze und merkt sich, welche Themen du immer wieder falsch hast, um sie später nochmal zu üben. So lässt sich verteiltes Lernen wirklich umsetzen, statt zu pauken, weil du über mehrere Tage immer wieder kurze Runden machen kannst.

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Weitere Fragen

Meine Prüfung ist wirklich morgen, wie paukt man da am besten?

Such dir die wenigen Themen raus, die am ehesten drankommen, und geh da in die Tiefe, statt alles nur zu überfliegen. Prüf dich selbst, laut oder auf Papier, statt nur nochmal zu lesen, denn Abfragen bleibt besser hängen als passives Lesen. Und dann schlaf. Eine durchgemachte Nacht schadet deiner Erinnerung meist mehr, als die Extrastunde bringt.

Wie früh sollte ich anfangen, damit ich gar nicht pauken muss?

Als Faustregel: für eine normale Prüfung etwa eine Woche vorher anfangen, für eine große Abschlussprüfung zwei bis drei Wochen. Mach lieber kurze Einheiten an verschiedenen Tagen statt einer langen. Schon vier halbe Stunden über eine Woche verteilt schlagen eine dreistündige Panik-Session in der Nacht davor.

Verwandte Fragen
Wie lernt man für eine Prüfung?Wie merkt man sich, was man lernt?Wie lernt man für die Abschlussprüfungen?Wie lernt man effektiv?

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