Wie macht man sich Notizen aus einem Lehrbuch?
Lies erst einen Abschnitt ganz, dann mach das Buch zu und schreib die Hauptpunkte in eigenen Worten auf. Sätze abschreiben bringt fast nichts. Mach aus jeder Überschrift eine Frage, die du beantworten musst, und markiere alles, was du nicht verstanden hast. Cornell-Notizen passen gut: eine breite Spalte für Notizen, eine schmale für Fragen, eine Zusammenfassung unten.
Schreib beim ersten Lesen nichts mit. Lies einen ganzen Abschnitt, dann hör auf und schreib auf, was hängengeblieben ist, in eigenen Worten. Wenn du es nicht sagen kannst, ohne nachzuschauen, hast du es noch nicht gelernt. Genau das ist das nützliche Zeichen. Kurze Notizen, die du verstehst, sind besser als Seiten voll abgeschriebener Text.
Mach aus den Überschriften Fragen. Aus "Ursachen der Inflation" wird "Was verursacht Inflation?" Jetzt haben deine Notizen etwas zu beantworten, und später kannst du die Antwort zudecken und dich selbst abfragen. Genau dafür sind Cornell-Notizen da: Die Fragespalte links ist zum Selbsttesten gebaut.
Markier ehrlich die Lücken. Setz einen Stern oder ein Fragezeichen neben alles, was du nicht kapiert hast. Tu nicht so, als wär alles klar. Diese Markierungen sind deine To-do-Liste für die nächste Lernsession oder die nächste Frage im Unterricht.
- 1Lies einen ganzen Abschnitt, bevor du etwas aufschreibst.
- 2Mach das Buch zu und schreib die Hauptpunkte in eigenen Worten.
- 3Mach aus jeder Überschrift eine Frage und schreib sie an den linken Rand.
- 4Markier alles, was du nicht verstanden hast, mit einem Stern.
- 5Schreib unten eine Zeile Zusammenfassung zum Abschnitt.
- 6Deck später deine Notizen zu und beantworte deine eigenen Fragen laut.