Wie lernt man für eine Mathe-Klausur?
Rechne Aufgaben, lies nicht nur deine Mitschrift. Mathe lernt man durch Machen, nicht durch das Anschauen fertiger Lösungen. Rechne mit geschlossenem Heft, mach jede falsche Aufgabe noch mal und lern den Rechenweg dahinter, nicht nur das Ergebnis. Misch die Aufgabentypen und stopp die Zeit bei alten Klausuren.
Die Mitschrift noch mal durchlesen fühlt sich nach Lernen an, ist es aber nicht. Die Seite kommt dir bekannt vor, also denkst du, du kannst es. In der Klausur sollst du dann wirklich rechnen und stehst auf dem Schlauch. Die Lösung ist einfach: Heft zu und Aufgaben rechnen.
Wenn du eine falsch hast, ist genau das der wichtige Teil. Schau nicht nur die Lösung an und mach weiter. Rechne sie noch mal von vorn und versteh den Rechenweg, also die Schritte, die dich zum Ziel bringen. Derselbe Weg taucht in vielen Aufgaben auf, einmal verstanden zahlt sich oft aus.
Kurz vor der Klausur wechselst du zu alten Klausuren unter echten Bedingungen. Stell einen Timer, sitz ohne Hilfsmittel und misch die Themen, damit du nicht weißt, welcher Weg kommt. Genau so fühlt sich die echte Klausur an, und du siehst genau, wo du noch hängst.
- 1Heft zu und Aufgaben aus dem Nichts rechnen. Wenn du nicht anfangen kannst, schau den Weg nach und rechne ihn dann ohne Spickzettel noch mal.
- 2Führ eine Liste mit jeder Aufgabe, die du falsch hattest. Komm einen Tag später zurück und rechne sie neu.
- 3Lern bei jeder Falschen den Weg, nicht das Ergebnis. Frag dich, was der erste Schritt war und warum.
- 4Misch die Aufgabentypen in einer Sitzung, damit du den Weg wählen musst und ihn nicht nur wiederholst.
- 5Mach mindestens eine alte Klausur auf Zeit, ohne Hilfsmittel, wie im Ernstfall.
- 6Zwei Tage vorher nur noch die Aufgaben rechnen, die du immer wieder falsch hast.