Wie geht man mit Prüfungsstress um?
Vor einer Prüfung nervös zu sein ist normal. Meistens heißt das nur, dass es dir wichtig ist. Am besten hilft, gut vorbereitet zu sein. Übe unter echten Prüfungsbedingungen, damit sich der Tag vertraut anfühlt und nicht beängstigend. Und kümmere dich um deinen Körper: schlaf genug, mach echte Pausen und atme langsam, wenn dein Herz rast. Und vergleich dich nicht mit anderen.
Ein bisschen Stress ist okay. Er hält dich wach. Zum Problem wird es erst, wenn er in Panik umschlägt und dein Kopf leer wird. Das kommt meist daher, dass sich etwas fremd anfühlt. Also mach es vertraut. Je mehr dein Üben der echten Prüfung gleicht, desto weniger kann sie dich am Tag aus der Bahn werfen.
Dann kommt das langweilige Zeug, das wirklich wirkt. Schlaf, weil ein müdes Gehirn vergisst, was es gestern noch konnte. Kurze Pausen, weil niemand fünf Stunden am Stück konzentriert bleibt, und so zu tun macht es nur schlimmer. Langsames Atmen, weil es deinem Körper sagt, dass alles in Ordnung ist.
Und noch eine Sache. Vergleich dich nicht mit der Person neben dir, die sagt, sie hätte schon alles zweimal gelesen. Du weißt gar nicht, ob das stimmt. Lauf dein eigenes Rennen.
- 1Schreib Übungsklausuren unter echten Bedingungen: Uhr läuft, Handy weg, keine Notizen, am Schreibtisch.
- 2Korrigier deine Antworten danach selbst, dann siehst du die Lücken, solange noch Zeit ist, sie zu schließen.
- 3Schlaf die ganze Woche vorher genug, nicht nur in der Nacht davor. Ein müdes Gehirn vergisst.
- 4Lern in festen Blöcken mit echten Pausen. Probier ungefähr 45 Minuten lernen, dann 10 Minuten frei.
- 5Wenn die Nerven hochgehen, atme 4 Sekunden ein und 6 Sekunden aus. Wiederhol das ein paarmal, bis du ruhiger wirst.
- 6Hör auf, durch die Lernposts anderer zu scrollen. Deren Fortschritt sagt nichts über deinen.